Darf’s etwas mehr sein? - Wohnheime
             
 
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Die meisten stellen sich Wohnheime vor allem als wertvolles Biotop der gemeinen Küchenschabe und des noch gemeineren Schimmelpilzes vor. Aber die meisten Wohnheime in Karlsruhe sind besser als ihr Ruf! Und sie haben noch weitere Vorteile:

Im Wohnheim findest Du sehr schnell Anschluss und lernst leicht die ersten Leute kennen. Das Leben im Wohnheim ist so etwa wie in einer großen WG, vor allem, da die meisten Wohnheime in überschaubare Flure aufgeteilt sind. Allerdings kann man durch die Besetzung „von oben“ im Gegensatz zur WG nur selten beeinflussen, wen man als neuen Mitbewohner im Flur bekommt, und daher Glück oder Pech haben. Das betrifft vor allem die zentral geführten Studentenwerks-Wohnheime.

In Karlsruhe gibt es drei große Gruppen von Wohnheim-Trägern:

1. Das Studentenwerk http://www.studentenwerk-karlsruhe.de ist eine offizielle Einrichtung und dem Land Baden-Württemberg unterstellt. Neben den Wohnheimplätzen betreibt es z.B. auch noch die Mensa. Es ist mit über 1200 Plätzen, verteilt auf 11 Häuser im gesamten Stadtgebiet, der größte Anbieter von Wohnheimplätzen in Karlsruhe. Die Zimmer sind meist möbliert und zum großen Teil ziemlich neu oder neu renoviert. Man wohnt mit 3 bis 7 Mitbewohnern auf einem Flur mit gemeinsamer Küche, Bad/WC und Aufenthaltsraum.

Die Wohnzeit ist auf 6 Semester begrenzt, d.h. du musst nach drei Jahren aus dem Wohnheim ausziehen und hast auch in den anderen Wohnheimen des Studentenwerks kein Wohnrecht mehr. Das soll anderen Studenten ermöglichen, auch in den Genuss des Studentenwohnheims zu kommen, denn die wenigen Plätze sind sehr begehrt.

Tipp: Die Plätze werden zentral vergeben, also schon frühzeitig bewerben, mindestens drei Monate vor Semesterbeginn! Erfahrungsgemäß ist es zum Wintersemester am vollsten, weil dann die Studienanfänger auf Zimmersuche sind.

 

2. Der Studentenwohnheim e.V.
http://www.studentenwohnheim-ev.de ist ein gemeinnütziger Verein und steht unter Selbstverwaltung der Studenten. Er ist mit rund 1100 Betten verteilt auf 7 Häuser der zweitgrößte Anbieter von Wohnheimplätzen. Der Studentenwohnheim e.V. besteht aus dem „Hans-Dickmann-Kolleg“ mit 5 Häusern und ca. 850 Plätzen (www.hadiko.de), der „Insterburg“ mit ca. 200 Plätzen (http://www.insterburg.org/) und dem „Hans-Freudenberg-Kolleg“ mit ca. 100 Plätzen (www.hfk-online.de). Die Selbstverwaltung ermöglicht es den Studenten, selbst über Neueinzügler, bauliche Veränderungen, Mieten, etc. mitzuentscheiden. Man wohnt auf Fluren mit 14 oder 15 Leuten mit gemeinsamer Küche, Bad/WC und Aufenthaltsraum. Die Zimmer sind möbliert.

Die Vergabe der Zimmer des Studentenwohnheim e.V. erfolgt durch den Belegungsausschuss jedes Wohnheims. Nach einer schriftlichen Bewerbung wirst Du zu einer Vorstellungsrunde eingeladen, bei der in lockerer Atmosphäre ein gegenseitiges Kennenlernen stattfindet. Sie bietet auch die Chance, schon erste Kontakte mit anderen Studenten zu knüpfen.

Alle Wohnheime von Studentenwerk und Studentenwohnheim e.V. sind mit Internetzugang zur Uni ausgestattet.

3. Private Träger (z. B. kirchliche etc.) Diese Wohnheime sind, was Ausstattung und Lage betrifft, sehr unterschiedlich. Es gilt daher einfach: Anschauen!

Unser Insider-Tipp: Es ist überhaupt kein Problem, sich auch vor einer Bewerbung oder Vorstellung das Wohnheim schon einmal sozusagen „inkognito“ zu besichtigen. Einfach hinfahren und den nächstbesten sympathischen Studi ansprechen, ob er einem nicht mal sein Zimmer zeigen will. Da ergeben sich oft sehr viel aufschlussreichere Gespräche als bei einer offiziellen Besichtigung!